Debitorenmanagement

Debitorenmanagement

0 Comments

Das Debitorenmanagement ist eher bekannt unter dem Begriff Risikomanagement. Heutzutage lassen sich leider viele Debitoren (Kunden) sehr viel Zeit mit der Bezahlung ihrer Rechnungen und Zahlungsziele von 30 bis 60 Tagen sowie komplette Forderungsausfälle durch Insolvenz und Zahlungsunfähigkeit der Kunden gehören fast schon zur Tagesordnung.

Selbst wenn sich viele Unternehmen auf diese Situation eingestellt haben, können schleppende Zahlungseingänge und totale Forderungsausfälle zu einem großen Problem werden. Besonders kleine und mittelständige Firmen haben oft nur eine geringe Eigenkapitaldecke und haben bei einer schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden oft das Nachsehen. Das Debitorenmanagement beschäftigt sich eingehend mit der Überwachung der Zahlungen und Einleitung der nötigen Schritten bei nichtzahlenden Kunden.


Das Debitorenmanagement wird entweder von einer Abteilung im Unternehmen durchgeführt oder durch einen externen Dienstleister abgewickelt. Zu den Aufgaben des Debitorenmanagements gehört typischerweise die Bonitätsprüfung des Kunden vor der Lieferung bzw. Auftragsannahme, sowie die Feststellung der Firmendaten und Vertragsberechtigungen des Kunden. Zudem kümmert sich das Debitorenmanagement um eine zügige und vor allem zeitnahe Rechnungsstellung nach der Erbringung der Leistung, wobei besonderes Augenmerk auf die spezifischen Zahlungsfristen gelegt wird.


Des weiteren überwacht das Debitorenmanagement konsequent die Zahlungen, um zeitnah einen Zahlungsverzug feststellen zu können. Ebenso konsequent führt das Debitorenmanagement ein Mahnwesen durch, wobei es auf die richtige Tonalität und Formulierungen zu achtet.
Das Debitorenmanagement kümmert sich zudem um die zügige und zeitnahe Beitreibung der Forderungen durch ein geeignetes Inkassobüro oder einen Anwalt. Viele, besonders kleinere Unternehmen, geben das Debitorenmanagement unter dem Einsatz von Factoring an ein Factoring-Unternehmen ab.

Related Posts

Der Begriff Debitor wird in mehreren Zusammenhängen verwendet. Der Begriff selbst kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Schuldner“ von Geld oder Waren. Im Bankenwesen wird so der Kreditnehmer, demgegenüber eine kurz- oder mittelfristige Forderung besteht, genannt. In der Debitorenbuchhaltung ist der Debitor der Vertragpartner, für den das Unternehmen eine Leistung erbracht hat und gegen den daher eine Forderung aus Lieferung und Leistung besteht. Im Bereich des Inkassos und Factorings ist mit dem Debitor der Drittschuldner gemeint, der von dem Altgläubiger im Rahmen eines Abtretungsvertrages auf den Neugläubiger übertragenen Forderung. Umgangssprachlich ist ein Debitor also einfach nur der Kunde eine Unternehmens. Kunden eines Kreditinstitutes, die sich dort Geld geliehen haben, werden auch als Debitoren bezeichnet. In der Bilanz findet der Begriff Debitor Verwendung für Positionen für kurz- und mittelfristige Forderungen an Kunden sowie an Kreditinstitute. Das Gegenteil von Debitor (Schuldner) ist der Kreditor (Gläubiger).

Debitor

Der Begriff Debitor wird in mehreren Zusammenhängen verwendet. Der Begriff selbst kommt…